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Jobcenter MYK hilft Betrieben bei Flüchtlingsbeschäftigung und Digitalisierung

 


 

Jobcenter-Projekt INKA-MYK berät kleine und mittlere Unternehmen
Andernach. Gleich zwei Themen verschrieben hat sich das Jobcenter-Projekt INKA-MYK
(Innovation, Netzwerk und Kompetenz für Arbeitgeber im Kreis MYK): die Beratung von
Arbeitgebern bei Fragen rund um die Beschäftigung von Flüchtlingen und, neu in diesem Jahr,
steht das Thema „Digitalisierung“ auf der Agenda. Mit dem Ziel einer nachhaltig erfolgreichen
betrieblichen Anstellung von Flüchtlingen sowie der Sensibilisierung für den Prozess der
Digitalisierung werden kleine und mittlere Betriebe begleitet. Rolf Koch, Geschäftsführer des
Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz, weiß: „Wirtschafts- und Arbeitswelt erfahren durch die
Möglichkeiten der Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten sowie den Einzug
künstlicher Intelligenz in viele Arbeitsbereiche eine grundlegende Veränderung. Neben der
Herausforderung bieten die Veränderungen aber auch Vorteile und Chancen für Betriebe und
Beschäftigte.“ Im persönlichen Gespräch bieten die beiden Projektkoordinatorinnen Melina
Ehrentraud und Margret Kühner-Pustrowski deshalb Arbeitgebern aus der Region ein
individuell angepasstes Angebot. Sie stellen mit themenbezogenen Workshops für
Arbeitgeber eine Plattform für den Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen bereit, um
so für das Thema zu sensibilisieren.
Wie bereits im vergangenen Jahr steht auch weiterhin die Beratung und Unterstützung von
Unternehmen bei allen Fragen rund um die Beschäftigung von Flüchtlingen auf dem
Programm des Jobcenter-Projektes.
„Sprache ist und bleibt der Schlüssel zur Integration. Um geflüchtete Menschen nachhaltig in
Arbeit und Gesellschaft zu integrieren, ist deshalb neben einer starken Willkommens- und
Anerkennungskultur eine gute Sprachförderung unabdingbar,“ so der Erste Kreisbeigeordnete
Mayen-Koblenz, Burkhard Nauroth. Deshalb legen die beiden Jobcenter-Mitarbeiterinnen
auch in diesem Jahr den Fokus wieder auf die interkulturelle Öffnung und eine fundierte
Sprachförderung geflüchteter Menschen.
Das Projekt INKA-MYK wird gefördert durch das Ministerium für Soziales Gesundheit und
Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Weitere Informationen unter www.jobcenter-myk.de und www.myk-zukunft.de.

 

Pressemitteilung des Jobcenters Mayen-Koblenz vom 19.03.2019

 

 

 

 

 

Flüchtlinge kommen Arbeitsmarkt gelegen

Jobcenterprojekt hilft bei nachhaltiger Integration

 

Kreis MYK. In Zeiten des immer drastischer spürbaren Fachkräftemangels sind Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund als Fach- und Arbeitskräfte aus dem Arbeitsalltag schon lange nicht mehr wegzudenken. Doch welchen Herausforderungen sehen sich Betriebe und Mitarbeiter mit Fluchterfahrung gegenüber?

Fragen wie dieser widmete sich die Veranstaltung „Plattformtreffen zur beruflichen Integration von Flüchtlingen“, zu der das Jobcenterprojekt „Inka-MYK“ (Innovation, Netzwerk und Kompetenz für Arbeitgeber in Mayen-Koblenz) Vertreter kleiner und mittlerer Firmen aus der Region ins Bendorfer Berghotel Rheinblick geladen hatte. „Die Flüchtlinge sind auf dem Arbeitsmarkt angekommen.“ Mit dieser Feststellung begrüßte Christoph Kretschmer, Bereichsleiter Projekte im Jobcenter MYK, die Veranstaltungsteilnehmer. Doch wie können Barrieren überwunden werden, und wie kann eine nachhaltige Integration gelingen?

Um dieser Frage nachzugehen, nahm Cihad Taskin von der Frankfurter Initiative „Hand in Hand“, Impulsgeber der Veranstaltung, die Gäste zunächst mit auf seinen eigenen Weg ins Berufsleben. Gegenseitiges Verständnis für die Situation des anderen, Vertrauen, gute Sprachkenntnisse und die Einhaltung ungeschriebener Regeln sind für ihn heute wie damals unverzichtbare Türöffner für ein gelingendes Miteinander im Betrieb. Auf beiden Seiten muss die Bereitschaft vorhanden sein, sich aufeinander einzulassen und die jeweilige Andersartigkeit zu respektieren. „Dann wird aus einem Migrations- oder Fluchthintergrund kein Defizit, sondern ein Mehrwert für den Betrieb“, verspricht Taskin.

Leidenschaftlich und engagiert diskutierte das Podium, bestehend aus Vertretern von Sprachkursträgern, Seniorexperten, Flüchtlingen und Betrieben, über Herausforderungen und Lösungswege auf dem Weg zur nachhaltigen Integration von Flüchtlingen in Unternehmen. Wenn die gelernte Sprache im Betrieb angewendet wird, kann Integration auch gelingen. So ist es entscheidend, dass Flüchtlinge durch Praktika oder Hospitationen ihre bereits vorhandenen, auch zwischenmenschlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen können.

Nicht selten kennen Arbeitgeber bei auftretenden Problemen bereits bestehende Angebote und Hilfen nicht. Hier setzt „Inka-MYK“ als Schnitt- und Netzwerkstelle an und versteht sich als Katalysator für nachhaltige Integration dieser Personen in Arbeit und Gesellschaft. Einige Betriebe berichteten auch von sehr positiven Erfahrungen beim Beschäftigen geflüchteter Menschen. Diese bringen häufig ein hohes Maß an Leidenschaft bei der Arbeit und großen Respekt vor der älteren Generation mit und dienen damit oftmals als Vorbild für andere. Fazit der Veranstaltung: Arbeitgeber brauchen einen langen Atem, aber mithilfe der Unterstützungsangebote ist die Integration möglich. Und so können dann aus Fremden Freunde werden.

Kontakt: Melina Ehrentraud und Margret Kühner-Pustrowski, E-Mail an info@myk-zukunft.de oder Telefon 02632/925 428. Weitere Infos: www.jobcenter-myk.de und www.myk-zukunft.de

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 11. Januar 2019, Seite 23

 

 

Jobcenter-Projekt INKA-MYK hilft

Neues berufsbegleitendes Sprachlernangebot

Jobcenter, Volkshochschule und regionale Arbeitgeber wollen Arbeitnehmer mit Flucht- und
Migrationshintergrund sprachlich fit machen für die Kommunikation am Arbeitsplatz

Friseur   Sebastian   Roch   ist   einer   der   Arbeitgeber,   die   sich   unter   Federführung   des
Jobcenters  MYK  zusammen  getan  haben,  um  ihren  fremdsprachigen  Mitarbeitern  in
Kooperation mit der VHS Andernach berufsbegleitende Sprachkurse anzubieten.

 

Andernach.  Kämen  Sie  mit  Ihrem  Schulenglisch  an  einem  englischsprachigen  Arbeitsplatz
klar?  Sicher  nicht!  Begriffe  der  Arbeitswelt  gehören  in  der  Regel  nicht  zum  üblichen
Vokabular beim Erlernen einer anderen Sprache. So ergeht es auch vielen Flüchtlingen und
Menschen   mit   Migrationshintergrund,   die   inzwischen   immer   zahlreicher   Anstellung   in
deutschen Betrieben finden.

Im  Rahmen  der  regelmäßig  stattfindenden  Arbeitskreise,  die  das  Projekt  INKA-MYK  des
Jobcenters  Landkreis  Mayen-Koblenz  mit  kleinen  und  mittelständischen  Unternehmen  aus
der  Region  durchführt,  kristallisierte  sich  ein  klarer  Bedarf  der  Arbeitgeber  an  einem
berufsbegleitenden  Sprachlernangebot  für  Arbeitnehmer  mit  Flucht-/Migrationshintergrund
heraus.

Schnell  war  die  Idee  geboren  sich  als  Arbeitgeber  zusammen  zu  tun,  um  ein  solches
Angebot  auf  die  Beine  zu  stellen  und  gemeinsam  zu  finanzieren.  Mit  der  VHS  Andernach
wurde ein erfahrener Anbieter für Sprachkurse gefunden, der sich bereit erklärte die Kurse
durchzuführen.

 

Der   fünfwöchige   Lehrgang   soll   die   KursteilnehmerInnen   durch   gezielt   ausgewählte
Information  und  Übung beim  Einstieg  in  ihren  beruflichen  Alltag  unterstützen.  Vorhandene
Sprachkenntnisse     sollen     in     verschiedenen     berufsbezogenen     Themenbereichen
systematisiert, vertieft, erweitert und vor allem praktisch angewendet und geübt werden. Das
Kursangebot  ist  nicht  spezifisch  festgelegt  auf  bestimmte  Branchen,  sondern  möchte  das
Erlernen  von  Fachbegriffen  sowie  Selbsthilfe,  Eigeninitiative  und  die  Integration  in  den
Betrieb  erleichtern.  Die  Lehrgangskosten  in  Höhe  von  47  €  pro  Teilnehmer  sind  gut
investiert, steht doch am Ende die nachhaltige Integration des fremdsprachigen Mitarbeiters
in Betrieb und Gesellschaft.

 

Kursbeginn  ist  am  04.  September  2018  um  18.30  in  der  Stadthausgalerie  in  Andernach,
Dauer 5 Wochen mit zwei Unterrichtseinheiten pro Woche.

 

Arbeitgeber, die sich von diesem Angebot angesprochen fühlen, wenden sich an das Projekt
INKA-MYK     (Innovation,     Netzwerk     und     Kompetenz     für     Arbeitgeber     in     MYK),
Ansprechpartnerin Patricia Breitbach, Tel. 02632/9254-23 oder patricia.breitbach@kvmyk.de.

Das Projekt INKA-MYK wird finanziert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit
und Demografie sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Weitere Informationen unter www.jobcenter-myk.de und www.myk-zukunft.de.

Pressemitteilung des Jobcenters Mayen-Koblenz vom 03.08.2018

 

 

Nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen

Erschließung neuer Ressourcen und Potenziale für Arbeitgeber in Mayen-Koblenz

Nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen
Das Jobcenter-Projekt INKA-MYK setzt sich für eine nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen ein. Bild vorne (v.l.): Melina Ehrentraud und Patricia Breitbach. Bild hinten (v.l.): Christoph Kretschmer, Rolf Koch und Burkhard Nauroth.Foto: privat
13.04.2018 – 15:43 aus Blick Aktuell

Andernach. Einigen Unternehmen in der Region ist es bereits ein Begriff: Das Jobcenter-Projekt INKA-MYK (Innovation, Netzwerk und Kompetenz für Arbeitgeber in MYK) setzt sich seit nunmehr drei Jahren intensiv mit den Sorgen und Nöten kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) aus der Region auseinander. Gemeinsam mit den Betrieben werden Probleme benannt und konkrete Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Dabei geht es auch um den oft genannten Fachkräftemangel und wie diesem effektiv begegnet werden kann. Mit dem Zuzug von Flüchtlingen sind auch einige potenzielle Fachkräfte in den Landkreis MYK gekommen. Nach Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus wechseln diese Menschen in den Zuständigkeitsbereich der Jobcenter. Mehr als 21 Prozent der SGB II-Leistungsbezieher sind inzwischen der Gruppe der Menschen mit Fluchthintergrund zuzuordnen. Sie werden durch das Jobcenter betreut und auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Um eine nachhaltige Integration auf dem Arbeitsmarkt zu gewährleisten, ist jedoch ein enger Austausch mit den Unternehmen der Region unabdingbar. Seit diesem Jahr hat das Projekt INKA-MYK deshalb einen neuen Fokus: die nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen als Fach- und Arbeitskraft in KMU. Umfragen in eben diesen Betrieben haben gezeigt, dass die Bereitschaft bei den Arbeitgebern, den Arbeits- und Fachkräftemangel durch Einstellung von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund auszugleichen, gestiegen ist. Dabei ist der Wunsch bei den Unternehmen nach individueller Begleitung und Unterstützung entstanden. Genau hier setzt das Jobcenter-Projekt an. Workshops sollen den Austausch der Betriebe untereinander fördern. Arbeitgeber, die bereits Erfahrungen mit der Einstellung von Flüchtlingen machen konnten, geben ihre Erfahrungen an andere Arbeitgeber weiter. Auch Unternehmen, die sich noch unsicher sind und zunächst vorab informieren möchten, sind Zielgruppe des Projekts. Patrizia Breitbach und Melina Ehrentraud, Projektkoordinatorinnen bei INKA-MYK, beraten, unterstützen und begleiten Unternehmen bei allen Fragen rund um die Einstellung und nachhaltige Beschäftigung von Menschen mit Fluchthintergrund. Sie verstehen sich als Schnittstelle zwischen den Betrieben und allen am Integrationsprozess Beteiligten wie bspw. Behörden, Schulen und Verbänden. Am Ende steht dann ein betriebs- und branchenübergreifender Leitfaden, der Unternehmen einen Weg durch den Dschungel der Bürokratie weisen und kulturelle Vorbehalte und Missverständnisse beseitigen möchte. „Wir möchten den Betrieben in der Region Mut machen, neue Wege bei der Erschließung personeller Ressourcen und Potenziale für den eigenen Betrieb zu gehen“, resümiert Burkhard Nauroth, Erster Kreisbeigeordneter das Landkreises Mayen-Koblenz. Das Projekt INKA-MYK wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Weitere Informationen unter www.jobcenter-myk.de

Pressemitteilung

des Jobcenters Mayen-Koblenz

INKA-MYK (Innovation, Netzwerk, Kompetenz für Arbeitgeber im Landkreis Mayen-Koblenz)

In Trägerschaft von

www.jobcenter-myk.de

Gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz.