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Jobcenter-Projekt INKA-MYK hilft

Neues berufsbegleitendes Sprachlernangebot

Jobcenter, Volkshochschule und regionale Arbeitgeber wollen Arbeitnehmer mit Flucht- und
Migrationshintergrund sprachlich fit machen für die Kommunikation am Arbeitsplatz

Friseur   Sebastian   Roch   ist   einer   der   Arbeitgeber,   die   sich   unter   Federführung   des
Jobcenters  MYK  zusammen  getan  haben,  um  ihren  fremdsprachigen  Mitarbeitern  in
Kooperation mit der VHS Andernach berufsbegleitende Sprachkurse anzubieten.

 

Andernach.  Kämen  Sie  mit  Ihrem  Schulenglisch  an  einem  englischsprachigen  Arbeitsplatz
klar?  Sicher  nicht!  Begriffe  der  Arbeitswelt  gehören  in  der  Regel  nicht  zum  üblichen
Vokabular beim Erlernen einer anderen Sprache. So ergeht es auch vielen Flüchtlingen und
Menschen   mit   Migrationshintergrund,   die   inzwischen   immer   zahlreicher   Anstellung   in
deutschen Betrieben finden.

Im  Rahmen  der  regelmäßig  stattfindenden  Arbeitskreise,  die  das  Projekt  INKA-MYK  des
Jobcenters  Landkreis  Mayen-Koblenz  mit  kleinen  und  mittelständischen  Unternehmen  aus
der  Region  durchführt,  kristallisierte  sich  ein  klarer  Bedarf  der  Arbeitgeber  an  einem
berufsbegleitenden  Sprachlernangebot  für  Arbeitnehmer  mit  Flucht-/Migrationshintergrund
heraus.

Schnell  war  die  Idee  geboren  sich  als  Arbeitgeber  zusammen  zu  tun,  um  ein  solches
Angebot  auf  die  Beine  zu  stellen  und  gemeinsam  zu  finanzieren.  Mit  der  VHS  Andernach
wurde ein erfahrener Anbieter für Sprachkurse gefunden, der sich bereit erklärte die Kurse
durchzuführen.

 

Der   fünfwöchige   Lehrgang   soll   die   KursteilnehmerInnen   durch   gezielt   ausgewählte
Information  und  Übung beim  Einstieg  in  ihren  beruflichen  Alltag  unterstützen.  Vorhandene
Sprachkenntnisse     sollen     in     verschiedenen     berufsbezogenen     Themenbereichen
systematisiert, vertieft, erweitert und vor allem praktisch angewendet und geübt werden. Das
Kursangebot  ist  nicht  spezifisch  festgelegt  auf  bestimmte  Branchen,  sondern  möchte  das
Erlernen  von  Fachbegriffen  sowie  Selbsthilfe,  Eigeninitiative  und  die  Integration  in  den
Betrieb  erleichtern.  Die  Lehrgangskosten  in  Höhe  von  47  €  pro  Teilnehmer  sind  gut
investiert, steht doch am Ende die nachhaltige Integration des fremdsprachigen Mitarbeiters
in Betrieb und Gesellschaft.

 

Kursbeginn  ist  am  04.  September  2018  um  18.30  in  der  Stadthausgalerie  in  Andernach,
Dauer 5 Wochen mit zwei Unterrichtseinheiten pro Woche.

 

Arbeitgeber, die sich von diesem Angebot angesprochen fühlen, wenden sich an das Projekt
INKA-MYK     (Innovation,     Netzwerk     und     Kompetenz     für     Arbeitgeber     in     MYK),
Ansprechpartnerin Patricia Breitbach, Tel. 02632/9254-23 oder patricia.breitbach@kvmyk.de.

Das Projekt INKA-MYK wird finanziert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit
und Demografie sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Weitere Informationen unter www.jobcenter-myk.de und www.myk-zukunft.de.

Pressemitteilung des Jobcenters Mayen-Koblenz vom 03.08.2018

 

 

Nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen

Erschließung neuer Ressourcen und Potenziale für Arbeitgeber in Mayen-Koblenz

Nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen
Das Jobcenter-Projekt INKA-MYK setzt sich für eine nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen ein. Bild vorne (v.l.): Melina Ehrentraud und Patricia Breitbach. Bild hinten (v.l.): Christoph Kretschmer, Rolf Koch und Burkhard Nauroth.Foto: privat
13.04.2018 – 15:43 aus Blick Aktuell

Andernach. Einigen Unternehmen in der Region ist es bereits ein Begriff: Das Jobcenter-Projekt INKA-MYK (Innovation, Netzwerk und Kompetenz für Arbeitgeber in MYK) setzt sich seit nunmehr drei Jahren intensiv mit den Sorgen und Nöten kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) aus der Region auseinander. Gemeinsam mit den Betrieben werden Probleme benannt und konkrete Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Dabei geht es auch um den oft genannten Fachkräftemangel und wie diesem effektiv begegnet werden kann. Mit dem Zuzug von Flüchtlingen sind auch einige potenzielle Fachkräfte in den Landkreis MYK gekommen. Nach Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus wechseln diese Menschen in den Zuständigkeitsbereich der Jobcenter. Mehr als 21 Prozent der SGB II-Leistungsbezieher sind inzwischen der Gruppe der Menschen mit Fluchthintergrund zuzuordnen. Sie werden durch das Jobcenter betreut und auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Um eine nachhaltige Integration auf dem Arbeitsmarkt zu gewährleisten, ist jedoch ein enger Austausch mit den Unternehmen der Region unabdingbar. Seit diesem Jahr hat das Projekt INKA-MYK deshalb einen neuen Fokus: die nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen als Fach- und Arbeitskraft in KMU. Umfragen in eben diesen Betrieben haben gezeigt, dass die Bereitschaft bei den Arbeitgebern, den Arbeits- und Fachkräftemangel durch Einstellung von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund auszugleichen, gestiegen ist. Dabei ist der Wunsch bei den Unternehmen nach individueller Begleitung und Unterstützung entstanden. Genau hier setzt das Jobcenter-Projekt an. Workshops sollen den Austausch der Betriebe untereinander fördern. Arbeitgeber, die bereits Erfahrungen mit der Einstellung von Flüchtlingen machen konnten, geben ihre Erfahrungen an andere Arbeitgeber weiter. Auch Unternehmen, die sich noch unsicher sind und zunächst vorab informieren möchten, sind Zielgruppe des Projekts. Patrizia Breitbach und Melina Ehrentraud, Projektkoordinatorinnen bei INKA-MYK, beraten, unterstützen und begleiten Unternehmen bei allen Fragen rund um die Einstellung und nachhaltige Beschäftigung von Menschen mit Fluchthintergrund. Sie verstehen sich als Schnittstelle zwischen den Betrieben und allen am Integrationsprozess Beteiligten wie bspw. Behörden, Schulen und Verbänden. Am Ende steht dann ein betriebs- und branchenübergreifender Leitfaden, der Unternehmen einen Weg durch den Dschungel der Bürokratie weisen und kulturelle Vorbehalte und Missverständnisse beseitigen möchte. „Wir möchten den Betrieben in der Region Mut machen, neue Wege bei der Erschließung personeller Ressourcen und Potenziale für den eigenen Betrieb zu gehen“, resümiert Burkhard Nauroth, Erster Kreisbeigeordneter das Landkreises Mayen-Koblenz. Das Projekt INKA-MYK wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Weitere Informationen unter www.jobcenter-myk.de

Pressemitteilung

des Jobcenters Mayen-Koblenz

INKA-MYK (Innovation, Netzwerk, Kompetenz für Arbeitgeber im Landkreis Mayen-Koblenz)

In Trägerschaft von

www.jobcenter-myk.de

Gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz.